Software Pathfinder unter Win10 auf einem Tablet!

Seit langer Zeit teste ich immer wieder einmal, mit welchem Betriebssystem und auf welchen Notebooks oder Rechnern die Software Pathfinder des NLS-Systems Oberon von Metavital lauffähig ist. Aktuell heißt das System mit Software „Metavital human expert“.
Seit 2014 lassen sich Updates allerdings nur noch durch den Hersteller per Internet installieren oder sie senden das System zum Vertrieb. Daher nutze ich für meine Tests den letzten Softwarestand, der noch per CD ausgeliefert wurde, Version 12.1.5. Diese Version lässt sich noch selbst installieren. Nach meiner Erfahrung lässt sich damit weitestgehend arbeiten, wie mit dem letzten Softwarestand Version 16. Allerdings gibt es mehr Möglichkeiten mit dem letzten Update. Aus guten Gründen, meine ich darauf verzichten zu können.
Ein großer Nachteil der Software war bisher das verwendete Betriebssystem. Mit Win7 funktionierte es noch prima. Ich besitze und verwendete bisher das ursprünglich gekaufte Notebook von Terra. Es hat noch das Betriebssystem Win XP. Es ist eine Frage der Zeit, bis es sein Lebensende erreicht hat. Daher habe ich mich auf Win10 vorbereitet. Der Hersteller hat auf mehrmalige Anfragen stets mitgeteilt, dass die Software unter Win10 nicht funktioniert. Auf mehreren Dell-Notebooks mit Win10 wurde dann die Software Pathfinder installiert. Es gab erhebliche Schwierigkeiten bei der Installation und Funktionsfähigkeit. Ausschlaggebend sind entsprechende Treiber vor allem für den USB-Anschluß. Hier hakt dann das System immer mal wieder und es gab unerklärliche Abstürze oder das Programm blieb einfach an irgendeiner Stelle stehen. Nun, das ist nicht zufriedenstellend und spiegelt somit die Angaben des Herstellers und Vertreibers wieder.
Wo ein Wille, da werden Chancen leichter erkannt und genutzt. Aktuell, 17.07.2017, nutze ich ein Tablet mit 128 GB SSD, hochauflösendem 12-Zoll-Bildschirm und einem schnellen Intelprozessor sowie 4 GB RAM. Das Betriebssystem ist Win10. Die Software lässt sich per Maus + Tastatur, per Stift sowie mit den Fingern auf dem Bildschirm bedienen. Ein Zweitbildschirm kann angeschlossen werden (für den Patienten z.B.). Nach mehreren Messungen, sowie Einspielung von fremden Messungen, ist mir das System noch nicht „abgestürzt“ oder hat irgendeine Form von Fehler gezeigt.
Ganz besonders schätze ich die Bildschirmauflösung und Darstellung des Programms. Es wird nämlich in der Ursprungsform des Seitenverhältnisses 4:3 dargestellt. Somit werden weder Organbilder noch die Kurvengrafiken verzerrt dargestellt (in die Breite gezogen).
Detaillierte Information für „Ihre“ Portierung erhalten Sie gegen Honoar von mir. Vielleicht meldet sich ja sogar einmal der Hersteller und möchte wissen, wie es möglich ist.
Hier noch ein Foto vom Tablet in einem speziellen Ständer:

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